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Wer nur wenig Zeit oder Lust hat seine Rundreise durch Australien zu planen voraus zu planen, findet eine breite Angebotspalette für sogenannte Selbstfahrertouren, auf englisch "Selfdrive Tour". Dabei reicht das Angebot in Australien mittlerweile weit über die klassische "Packagetour" hinaus. Diese Seite soll Ihnen Anhaltspunkte liefern um die Angebote von Veranstaltern nach verschiedenen Aspekten zu vergleichen.

Der Begriff "Packagetour" wurde in den 70er Jahren von der ADAC Reise GmbH auf dem deutschen Markt etabliert. Darunter versteht man seitdem die Verbindung von Mietwagen und vorausgebuchter Übernachtung sowie einer Reiseroutenbeschreibung. Heute steht man vor der Qual der Wahl:

Bei allen Touren müssen die Vermieter der Fahrzeuge über den Tourverlauf informiert sein und ihr Einverständnis bekunden.


Reiseformen



Rundreisen mit Mietwagen / Hotel

Diese klassische Kombination findet sich in den Katalogen fast aller Veranstalter. Die Steckenführungen orientieren sich an beliebten Klassikern wie "Sydney - Brisbane - Cairns", "Adelaide - Melbourne über die Great Ocean Road", "Rund um Tasmanien", "Südwesten (Perth - Albany) usw.

Outbackrouten

Der Schwerpunkt sowohl bei den Sehenswürdigkeiten (daher führt die Route manchmal auch über Asphaltstraßen) als auch in der Vermittlung des Outbackfeelings über Schotterpisten bzw. mittelschwere Geländepassagen. Vermieden werden dabei harte Strecken, da die Fahrzeugvermieter diese nicht zulassen und mancher Mieter auch an die Grenzen seiner Fahrkünste stossen würde. Seriöse Veranstalter wählen die Streckenführung so, dass jeder Fahrzeuglenker die erlebnisreichen Strecken ohne Schweissausbrüche bewältigen kann.
(Laut einer Umfrage von Nissan Deutschland waren ca. 95 % aller auf deutschen Straßen zugelassen Allradfahrzeuge noch nie im Gelände. Entsprechend sind auch die Erfahrungen der Besitzer. Quelle: Info eines Nissan-Händlers ca. 1996).

Convoy-Touren

Diese Reiseart - auch als "Tag-Along" bezeichnet - wird bevorzugt für Strecken, die besonders einsam, riskant oder witterungsanfällig sind. Prominente Beispiele sind die Canning Stock Route oder die Tour über Birdsville. Gefragt sind für diese Routen ein gehöriges Maß an Erfahrung. Auch ein ständiger Kontakt zum Veranstalterbüro mit dem logistischen Background ist für Convoy-Touren zwingend notwendig

Spezielle Themenseite zu Allrad-Expeditionen mit fachkundiger Führung

Privatcharter

Der Maßanzug - die Anpassung erfolgt individuell.

Privatcharter unlimited

Eher seltene Form des "Extreme Travelling"... Hierbei hinterlegt der Kunde seine Kreditkarte mit uneingeschränkter Deckung sowohl für Fahrzeug als für die Kosten des Reiseleiters. Extremes Gelände wird befahren und Schäden am Fahrzeug sind einkalkuliert -- bis hin zum Totalverlust. Der Kunde übernimmt sämtliche Kosten schon vor Tourantritt. Sicherlich nur etwas für finanziell gut gestellte Gäste - aber die gibt es wirklich nach Auskunft der Veranstalter.


Differenzierung der Anbieter



Tourbeschreibung

Das Informationspaket für die Reisenden besteht meist aus einer mehr oder minder ausführlichen Tourbeschreibung und qualitativ gutem oder befriedigenden Kartenmaterial. Sofern Sie zwei oder mehr Anbieter in die engere Wahl ziehen können, empfiehlt sich aus Sicht der Redaktion Kostproben aus der Routenführung anzufordern, damit Sie ein Bild davon bekommen mit wieviel Informationen Sie vom Veranstalter rechnen dürfen.

Besonderen Wert auf eine ausführliche, fundiert recherchierete Routenbeschreibung und aktuelles Kartenmaterial sollten Sie bei Allradtouren legen. Ihr gedruckter Reisebegleiter ist hier noch wichtiger als auf den Standardstrecken.

Die Erstellung und Aktualisierung eines solchen "Roadbooks" ist für die Veranstalter teuer. Daher wird in diesem Bereich gern gespart. Aktualität ist jedoch wichtig: In Australien ändern sich nicht nur die Strassenverhältnisse häufig. Auch die Qualität von Übernachtungsplätzen wechselt rasch - ein Besitzerwechsel und aus dem empfehlenswerten Hotel mit 1a Küche kann eine Bruchbude geworden sein und umgekehrt. Nicht selten entstehen solche Reisebeschreibungen "am grünen Tisch, mit dem Finger auf der Landkarte" - womöglich ohne eigene Zielgebietserfahrung. Die Tourenplaner am grünen Tisch verlassen sich dabei nur auf gängiges Kartenmaterial, Reiseführer und gedruckte Unterkunftsverzeichnisse. Solche Touren sind dann zwar billig aber ihren Preis nicht wert. Erkennbar wird die Planung ohne eigene Erfahrung an den fehlenden Insider-Tipps im Tourenverlauf, einer geringen subjektiven Färbung bei der Beschreibung. Statt solcher zusammengestückelter Beschreibungen wären die Reisenden besser mit einer aktuellen Ausgabe des Lonely Planet bedient... Es gibt aber auch die guten Beispiele: Die Tourenbeschreibungen des ADAC oder von "Adventure Connection Australia (ACA) & Rest Australia Tours" bewegen sich auf dem Niveau von guten Reiseführern.
Bemerkung in eigener Sache: Wer als Reiseveranstalter auf dieser Seite auch noch positiv erwähnt werden will, schicke bitte ein Beispiel seiner Reisebeschreibung an unsere

Reiseleiter

Wer sich nicht selbst mit einem gedruckten "Roadbook" führen lassen will, aber selber in Begeleitung fahren möchte, geht auf eine "Guided Self Drive Tour". Klassischerweise sind dies die Convoy-Touren bei den die Reiseleiter nicht nur nach Ihrem Wissen über das Zielgebiet herausgesucht werden. Die Begleiter müssen über hohes Verantwortungsbewußtsein und Improvisationstalent verfügen, da die Touren nur begrenzt im voraus planbar sind. Gerade der Faktor "Unvorhersehbarkeit des Routenverlaufs" macht aber auch den Reiz solcher Touren aus.

Die Informationen auf dieser Seite wurden zusamengestellt mit freundlicher Unterstützung von "Adventure Connection Australia (ACA) & Rest Australia Tours"


 
 
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