Die Auswahl erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Aufgrund der häufigen Änderungen können wir für die nachfolgenden Angaben leider keine Gewähr übernehmen. Für die sehr intensive Mithilfe bei der Zusammenstellung der Literatur auf dieser Seite danken wir Petra Schleuning. Sie ist verantwortlich für zahlreiche Rezensionen auf dieser Seite, die jeweils mit dem Kürzel ©PS gekennzeichnet sind.

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GEO Epoche - Australien

aus Deutschland

2009
Die wechselvolle Geschichte des Fünften Kontinents
In dieser Ausgabe von GEO EPOCHE, dem Geschichtsmagazin der GEO-Gruppe, begeben sich Autoren auf die Pfade der Aborigines. Sie erzählen zugleich, wie aus einer Sträflingskolonie der Briten einer der modernsten Staaten der Welt erwächst. Sie berichten von verurteilten Häftlingen und ersten freien Siedlern, von Goldsuchern und kilogrammschweren Nuggets. Von Entdeckern, denen ihr Leichtsinn zum Verhängnis wurde. Von Ärzten, die den Wettlauf mit dem Tod in den Weiten des Outback nur mit dem Flugzeug gewinnen konnten. Vom Wachsen und Werden einer zerrissenen Nation. Und sie erzählen von dem Unrecht, das den Aborigines widerfahren ist - und wie sich indigene und weiße Australier heute um Versöhnung bemühen. Die wechselvolle Geschichte des einzigen Erdteils auf unserem Globus, der zugleich ein Staat ist.

GEO EPOCHE "Australien" erschien auch in einer Edition mit DVD (dem Spielfilm "Long Walk Home")

A short history of Australia

aus Australien
[Manning Clarke]
Ringwood 1995, 350 Seiten
Das Standardwerk befaßt sich, wie die meisten australischen Geschichtsbücher, mit der weißen Besiedelung (oder sollte man besser von einer Invasion sprechen?) des Landes. Seine knappen Ausführungen über die schwarzaustralische Geschichte und Lebensweise sind kritikfähig.
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Geschichte Australiens

aus Deutschland
[Johannes Voigt]
Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1988, 347 Seiten
Standardwerk in deutscher Sprache: Auf 300 Seiten werden gut 200 Jahre weißer australischer Geschichte detailliert aufgerollt. Von den Entdeckungsfahrten, der Gründung einer Kolonie bis zur 200-Jahrfeier erstreckt sich der Bogen. Ein Ausblick in die 1988 wie auch heute aktuelle Problematik des Verhältnisses zwischen Weiß und Schwarz in Australien rundet den Band ab.


Kleine Geschichte Australiens

aus Australien
[Mark Peel]
dtv, München 2000, 124 Seiten
Kurzer Überblick: Karten, Zeittafel und ein Glossar runden den Band ab, der auch auf aktuelle gesellschaftliche Probleme und deren Wurzeln eingeht.
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The fatal shore. A history of the transportation of convicts to Australia 1787-1868

aus Australien
[Robert Hughes]
Harmill Press, 1996
Nachzeichnung der Geschichte der Strafkolonie.
 


A concise history of Australia

aus Grossbritannien
[Stuart Macintyres]
Cambridge University Press, Cambridge 1999, 320 Seiten Macintyre behandelt australische Geschichte und Politik bis hin zum Erscheinungsjahr. Wichtig ist für ihn die Entwicklung der Kolonie hin zur Nation: welche Ereignisse zur Konstruktion Australiens beitragen und wie das Land sich immer wieder neu erfindet.
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Inventing Australia. Images and Identity 1688 - 1980

aus Australien
[Richard White]
George Allen & Unwin, Sydney 1981, 200 Seiten
Dieses Buch behandelt - wie auch das nachfolgende von White - das Nationbuilding im Kopf, die kulturelle Erfindung Australiens, kurz die Identitätsbilder im 18. und 19. Jahrhundert. Damit verbunden sind australische Selbstbilder, die Außenperspektive und den zum Teil arroganten Blick von Europa nach Down Under.
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Mirrors of the New World. Images and image-makers in the settlement process

aus Australien
[Joseph M. Powell]
Folkestone 1977, 205 Seiten
Auch Powell widmet sich der Thematik die Allen & Unwin behandeln. Er geht darüber hinaus auch auf vergleichbare Prozesse in den USA und Kanada ein.
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Australia. A cultural history

aus Australien
[John Rickards]
Addison Wesley Longman, New York 1996, 310 Seiten
Ausführliche Darstellung der Kulturgeschichte Australiens, mit einem detaillierten Kapitel zur aboriginalen Lebensweise und Geschichte. Es geht dabei um die Geschichte der kulturellen Produktion in Australien, politische und gesellschaftliche historische Rahmenbedingungen, die die kulturelle Abhängigkeit Australiens von Europa und gleichsam das Problem der geographischen Distanz deutlich machen.
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Studying Australian culture. An introductory reader.

aus Deutschland
bedingt empfehlenswert [Franz Kuna]
Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 1994, 387 Seiten
Versammlung von Texten aus kulturhistorischen Studien von 1974 bis 1994, die sich mit Australiens Wurzeln als Strafkolonie, der weißen Geschichtsschreibung und ihren Mythen, mit Literatur und Filmgeschichte befassen. Leider stehen die Texte - jeder für sich aufschlussreich - unverbunden nebeneinander: der Band lässt einen roten Faden und inneren thematischen Zusammenhang vermissen.
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Australien. Die Gründung der Strafkolonie.

aus Australien
[Captain Arthur Phillip]
Lamuv Verlag, Göttingen 2001, 190 Seiten
Einen Augenzeugenbericht über die Reise der First Fleet und die Anfänge der Strafkolonie von Sydney liefert der Kommandeur, Captain Arthur Phillip persönlich. Der Sohn eines deutschen Kaufmanns berichtet für die englische Krone über die Entwicklung der ersten Zwangsansiedlung unddas Leben in der Kolonie vor 1800. Der Band enthält außerdem Berichte über Lebensbedingungen in der "Zweigstelle" auf Norfolk Island und eine Hungersnot, die dort ausbricht.
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The Explorers

aus Australien
[Tim Flannery]
Text Publishing, Melbourne 1998, 380 Seiten
Ein guter Einstieg in die Entdeckung und Erkundung Australiens im 18. und 19. Jahrhundert. Das Buch vereint die O-Töne der Entdecker, die jeweils mit einer kompetenten Einleitung Flannerys versehen sind. Auszüge aus Tagebüchern und Briefen versetzen den Leser zurück in ein unbekanntes, lebensbedrohliches Land. Die Dokumente reichen von der niederländischen Erkundung der australischen Westküste (1606) über James Cook (1770), Charles Sturt (1830) und anderen Erforschern des Dead Heart bis hin zu Berichten von Expeditionen im 20. Jahrhundert.
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Australien und Deutschland: 200 Jahre Begegnungen, Beziehungen, Verbindungen

aus Deutschland
[Johannes H. Voigt]
Hrsg. vom Institut für Asienkunde, Hamburg 1988, 190 Seiten
Das Buch untersucht die historischen bilateralen Beziehungen, die zwischen Deutschland und Australien auf vielen Ebenen stattfinden. Es erschien anlässlich der 200-Jahr-Feiern Australiens, weshalb die Darstellung 1988 endet.
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In search of an Identity. Essays and ideas on Anglo-Australians, German-Australians and others

aus Deutschland
[Johann Peter Weiss]
Verlag Peter Lang, Bern 2000, 601 Seiten
Der Autor ist der Geschichte der deutschen Auswanderer und ihrer Suche nach Identität und Anerkennung in Australien auf der Spur. Ausgehend von der lutheranischen Emigration nach Australien untersucht Weiss die Geschichte deutscher Siedlungen und Missionen vor dem Hintergrund der ideengeschichtlichen Entwicklung der Zeit. Arkadische Bilder von Australien, Imperialismus und sozialdarwinistische Ideen prägten auch die Beziehungen zwischen Deutschen und Briten, Iren, Sträflingen und Aboriginals in der fernen Kolonie des Empires. Ein weiterer Einwanderungsschub fand nach der Revolution von 1848 statt; liberale Ideen fanden so ihren Weg nach Australien. Im 20. Jahrhundert prägten kolonialistische Konkurrenz und zwei Weltkriege das Verhältnis der Deutschen und britischen Australier zueinander.
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Werbung und Warnung. Australien als Ziel deutscher Auswanderer im 19. Jahrhundert

aus Deutschland
[Arnold Beuke]
Verlag Peter Lang, Bern 1999, 213 Seiten
Beuke untersucht die Australienbilder, mit denen Menschen im 19. Jahrhundert konfrontiert wurden, wenn sie sich mit Gedanken trugen, nach Australien auszuwandern. Erste subjektive Sichtweisen von Australien erreichten Deutschland in Form von Briefen bereits Ausgewanderter, die in Zeitschriften gedruckt wurden und eine große Zahl von Lesern erreichten. Eine größere Zahl kommerzieller Publikationen wie Werbeschriften der Reedereien, Auswandererhandbücher und -zeitungen transportierte Australienbilder, die von den Eigeninteressen der Herausgeber abhängig waren und unrealistische, exotische Vorstellungen von Australien nährten. Wirtschaftliche Interessen der Autoren resultierten in übertrieben positiven Australienbildern und totalen Fehleinschätzungen, während warnende Worte eher von offiziellen Stellen zu hören waren, sofern sie die Auswanderung ihrer Bevölkerung verhindern wollten.
Als Quintessenz des Buchs ist festzuhalten, dass es im 19. Jahrhundert bereits interessengeleitete Kommunikation über Australien gab, die wohl als Vorläuferin der modernen Tourismusrhetorik betrachtet werden kann.
©PS

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