Die Auswahl erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Aufgrund der häufigen Änderungen können wir für die nachfolgenden Angaben leider keine Gewähr übernehmen. Für die sehr intensive Mithilfe bei der Zusammenstellung der Literatur auf dieser Seite danken wir Petra Schleuning. Sie ist verantwortlich für zahlreiche Rezensionen auf dieser Seite, die jeweils mit dem Kürzel ©PS gekennzeichnet sind.
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Allgemeine Informationen

Website zu "Australian Authors"
Liste mit Autoren und Autorenporträts, Infos zu den englischsprachigen (Booker Prize) und australischen Literaturpreisen (MilesFranklin Award, The Australian/Vogel Award) mit Nominierungs- und Gewinnerlisten, australische Gedichte im Volltext mit Einführungen zur Biographie des Autoren, Romanrezensionen und Anthologien / Fachtitel zu verschiedenen Themen. Dazu gibt's Leseproben, Einleitungen oder Buchanfänge.
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Allgemein



Literaturzeitschrift Granta (Ausgabe No. 70): Australia: The New New World

aus Australien
sehr empfehlenswert Granta - eine internationale Literaturzeitschrift im Taschenbuchformat - vereint in dieser Ausgabe australische Stimmen und ihre Sicht der Welt, untertitelt als die neue neue Welt. Alle namhaften zeitgenössischen Autoren Australiens sind hier vertreten und so bietet Granta den perfekten Einstieg und Überblick über die Schreiberei am anderen Ende der Welt. Dabei sind Texte von Peter Conrad, Tim Winton, Robyn Davidson, Peter Carey, Les Murray, David Moore, Howard Jacobson, Paul Toohey, Polly Borland, Georgia Blain, Frank Moorhouse, Kate Grenville, Murray Bail und Thomas Keneally.
Inhaltsverzeichnis
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Daisy Bates in der Wüste. Eine Frau bei den Aborigines

aus Australien
[Julia Blackburn]
In einer Mischung aus Dokumentation und fiktionaler Ich-Erzählung nähert sich die Biographin der Hauptperson des Buches: Daisy Bates. Bates ist eine exzentrische Aussteigerin, die versucht in einem kleinen Camp am Rand der Nullarbor-Ebene ihrer Vergangenheit zu entfliehen, ihrem Leben Sinn abzugewinnen und Anerkennung für ihre Arbeit zu erlangen. Ihre Herkunft und Jugend bleiben ungewiss, über ihre Zeit in der Wüste jedoch hat Daisy Bates akribisch Buch geführt und später auch ein Buch geschrieben. Es verkaufte sich bis in die 1960er Jahre hinein gut, ist aber aus heutiger Sicht nicht mehr anerkannt.

Bates beschreibt darin, und ihre Biographin übernimmt diese Position in den Teilen mit Ich-Erzählung, ihr Leben mit und für verschiedene Gruppen von Aboriginals, die sie unterstützt, beschützt und in Krankheit pflegt. Sie nannten sie liebevoll "Kabbarli" - Großmutter. Auf diese Anerkennung ist Daisy Bates stolz, auch wenn sie immer wieder betont, daß ihre Schützlinge (oder "ihre Kannibalen") seien wie Kinder, unmündig und unfähig ohne ihre Hilfe zu überleben. Faktisch erfährt der Leser nur sehr wenig über Kultur und Lebensbedingungen der Menschen, mit denen sie lebt. Sie bleibt viktorianisch-kolonialen Sichtweisen verhaftet, obgleich sie versucht, so viel wie möglich über die Bräuche und Sprachen zu lernen und zu dokumentieren. Sie verfolgt damit den Zweck, Wissen zu speichern für den offenbar unausweichlichen Fall, daß Australiens Ureinwohner ausgestorben sind. Sie versuchte dagegen nicht, sich in einer Art und Weise für sie einzusetzen, die diese letzte Konsequenz hätte verhindern können.

Das Porträt, das Julia Blackburn von Bates zeichnet, zeigt eine Frau, die freiwillig ein hartes Leben auf sich nimmt, dies jedoch nicht aus purer Nächstenliebe zu ihren schwarzen Freunden tut. Sie redet sich ihre Großherzigkeit immer wieder ein, verfolgt aber ganz nebenbei egoistische Ziele. Märchenhaft (so der Klappentext) ist vielleicht diese Biographie, das Leben, das sie beschreibt, war es mit Sicherheit nicht.
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Eukalyptus

aus Australien
sehr empfehlenswert [Murray Bail]
Berlin Verlag, Berlin 1998, 287 Seiten [Taschenbuch: Rowohlt, 2000]
(engl.: Eucalyptus. Text Publishing, Melbourne 1998, 255 Seiten)
Ein bißchen wie im Märchen geht es zu bei Murray Bail: ein Vater verspricht dem Mann, der in der Lage ist, alle Eukalyptusarten auf seinem Grundstück einwandfrei zu bestimmen, die Hand seiner schönen Tochter. Dabei handelt es sich um nicht wenige Arten und mit jeder scheinen Geschichten und Weisheit verbunden zu sein. Selbst der Kandidat, der alle Namen weiß, muß scheitern und der Sieg schlägt sich in diesem hochgelobten Roman auf die Seite der Phantasie.
Mehr von Murray Bail:
  • Homesickness. Text Publishing, Melbourne 1998, 432 Seiten, 17,95 AUD.
  • The drover's wife and other stories. Text Publishing, Melbourne, 208 Seiten, 17,95 AUD.
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Goulds Buch der Fische

aus Australien
sehr empfehlenswert [Richard Flanagan]
Berlin Verlag, Berlin 2002, 459 Seiten
(engl.: Gould's Book of Fish. A Novel in 12 Fish)
Die Meeresfauna rund um Tasmanien ist der ködert die Leser für diesen Roman, spielt aber eine, wenngleich reizvolle, Nebenrolle. Die Hauptrolle spielt William Buelow Gould und der erzählt anhand der Fische die Geschichte seines Lebens. Das hat den künstlerisch begabten Kleinkriminellen aus dem England des frühen 19. Jahrhunderts an das andere Ende der Welt, in die Strafkolonie Sarah Island vor Tasmanien gespült. Dort sitzt er nun in der Todeszelle, einem sich von den Gezeiten zweimal täglich mit Meerwasser füllenden Kerker, und ist doch ganz in seinem Element. Ist er auf dem Trockenen, schreibt und malt er sein Buch der Fische, mit selbst gemachter Tinte, die er aus einem gefangenen Tintenfisch oder dem, was sich sonst gerade anbietet, gewinnt.

Vor seiner Haft hatte er ein privilegiertes Leben auf der Sträflingsinsel: für den Lagerarzt und zweitklassigen Naturwissenschaftler Lemprière hält er die Fische des Hafens von Sarah Island in Aquarellen fest. Das chaotische Management der Strafkolonie, Allüren des Lagerarztes und des Koloniekommandanten und nicht zuletzt sein eigenes Wesen bringen ihn in immer prekärere Situationen. Diese bizarren, egomanen Figuren und skurrilen Episoden diktieren das Schicksal der Hauptfigur.

Richard Flanagan lässt seinen vielschichtigen und -gesichtigen Erzähler William Gould ein lebendiges Bild der kleinen (für die große Schwester stehende) Strafkolonie zeichnen, das radikal die Unmenschlichkeit der ersten Jahre Australiens und die Grundlagen der modernen Nation zeigt und mit dem lange gängigen Geschichtsbild in Australien bricht (bis hin zum Vorwurf des Revisionismus in der bisherigen Geschichtsschreibung). Massaker und Grausamkeit gegenüber der schwarzen Urbevölkerung, Egoismus und Überheblichkeit der Engländer und der Überlebenskampf der Sträflinge sind bislang häufig ausgesparte Aspekte australischer Geschichte, mit deren Thematisierung Flanagan sich in seinem Heimatland nicht nur Freunde gemacht hat. Gerade sein ironisch-sarkastischer Umgang mit dem gerne idealisierten Prozess des "nation-building" der Australier im 19. Jahrhundert spiegelt und bricht Klischees und überkommene Selbstbilder Australiens.

Nicht nur wegen seines Stils, des Spiels mit Raum und Zeit, der Geschichte und Intention ist dieser komplexe aber wahnwitzige Roman ein Highlight, sondern auch aufgrund seiner Ausstattung. Die Anordnung in 12 Fischen (siehe Untertitel) bestimmt die Struktur des Romans, die Figuren, die ein Kapitel dominieren und die Farbe der Tinte, mit der Flanagan Gould seine prägnante Sprache niederschreiben lässt. Man sollte sich wirklich die nicht ganz billige gebundene Ausgabe des Buches gönnen, um in den Genuss der vielfarbigen Schrift und der delikaten Fischaquarelle zu kommen. Diese entstammen dem in einem tasmanischen Archiv aufgetauchten "Book of Fish" eines gewissen William Buelow Gould.
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Writing from Australia

aus Australien
[Wendy Morgan]
Cambridge University Press, Cambridge 1994, 154 Seiten (Klett Verlag).
Dieser kleine Band vereint zeitgenössische Geschichten aus Australien, die unterschiedliche Sicht- und Lebensweisen down under repräsentieren. Episoden aus dem anglo-keltischen Leben, aus den griechischen und chinesischen Einwanderer-Communities und den Camps der Aboriginals. Geschichten aus den Städten und dem Bush. Geschichten von Menschen, Dingos und Kängurus. Von Fußballspielern und Surfern, Malern, Journalisten, Jägern, Nachbarn, Behörden und Aussteigern. Ganz normalen Australiern eben. Menschen wie du und ich.
Mythen aus der Traumzeit sind ebenso vertreten wie Geschichten über das Zusammenleben von weißen Australiern und Aboriginals, deren Identifikation mit der eigenen und der weißen Kultur. Das Buch ist ein schöner Einstieg in die zeitgenössische australische Literatur, die ein realistisches Bild des Landes vermitteln will und nicht mehr an den klassischen australischen Selbstbildern, die heute zu nichtssagenden Klischees verkommen sind, festhalten will.
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Zur Ruhe kam der Baum des Menschen nie

aus Australien
[Patrick White]
Kiepenheuer & Witsch, Köln 1957, 668 Seiten.
(engl.: The tree of man. Vintage, London 1994, 480 Seiten)
Patrick White ist Australiens bisher einziger Literaturnobelpreisträger (1973). In diesem Epos erzählt er die Geschichte eines jungen Mannes, der in die Wildnis zieht, um sich im Bush eine Existenz aufzubauen. Das Buch wurde in den 1950er Jahren von Heinrich Böll, der ein Jahr vor White ebenfalls mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden war, übersetzt. The tree of man wurde nach Erscheinen ins deutsche übersetzt und ist, wie viele andere übersetzungen der Bücher Whites, derzeit nicht lieferbar.
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Vorfahren

aus Australien
sehr empfehlenswert [Robyn Davidson]
Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 1991. Taschenbuch, 383 Seiten.
(engl.: Ancestors)
Nach ihrem authentischen Reisebericht "Spuren" (s. auch Rezension bei Reiseliteratur / Reiselust wecken) begibt sich Robyn Davidson auf fiktionales Gelände im ländlichen Queensland einer zurückliegenden Zeit - die sechziger bis siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Das Waisenmädchen Lucy wächst dort nicht nur auf der Farm ihrer exzentrischen Tante auf, sondern auch in ihrer eigenen Welt aus Phantasie und tropischem Regenwald. In Sachen Exzentrik und Naturverbundenheit kann sie der Tante mühelos das Wasser reichen. Diese steckt sie denn auch auf Anraten des Dorfschullehrers in ein Internat im prüden Süden Australiens, eine weitreichende Entscheidung, die Lucys Abkehr von dem Ort ihrer Kindheit bedeutet.

Nach der Schule sucht sie ihr Glück in der Großstadt und findet so etwas wie eine Familie im bunten Milieu aus Intellektuellen, Künstlern und Kleinkriminellen. Hier gelingt es ihr, nach einer Zahl von Tiefschlägen, ihren Traum von einem Leben auf dem Hochtrapez im Zirkuszelt zu verwirklichen. Dennoch verfolgen sie stets die Schatten ihrer Kindheit, verdrängte Erinnerungen, die sich wie die Geister ihrer Vorfahren dann und wann zu Wort melden, wilde Geschichten zum Besten geben und Lucy meist ratlos zurück lassen. Auch wenn dieses Buch in die Kategorie Frauenliteratur gehört, stehen ihre Identitätskrisen symptomatisch für die australische Identitätssuche der letzten 200 Jahre im ambivalenten Spannungsfeld von Stolz über die gelungene Kolonisierung des vermeintlich lebensfeindlichen Landes und der damit auf die Schultern der "Nation" geladenen Schuld. In einem schwülen, queensländisch-tropisch-furiosen Finale führt Davidson die beiden parallel geführten Erzählebenen von Realität und Erinnerung zusammen und lüftet die Geheimnisse sowohl für Lucy als auch für den Leser, der in diesem Buch wunderbare Stories aus dem Leben, der australischen Geschichte und der Phantasie der Autorin genießen kann.
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Risse im Spiegel. Ein Selbstporträt.

aus Australien
[Patrick White]
Fischer, Frankfurt 1994, 350 Seiten [Taschenbuch: Fischer, Frankfurt 1999]
(engl.: Flaws in the glass. A self-portrait. Vintage, London 1998)
In seiner Autobiographie stilisiert White sich selbst zum Künstler, Einzelgänger und Außenseiter. Er beschreibt das komplizierte Verhältnis zu seiner Mutter und zu Frauen im Allgemeinen, sein Leben in England und Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg, die Kriegsteilnahme in Nordafrika und Kleinasien sowie seine Rückkehr nach Australien. Auch in seinem stets vermissten Heimatland bleibt er der Exzentriker, der gegen gesellschaftliche Konventionen verstößt und Bücher schreibt.
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Voss

aus Australien
[Patrick White]
Kiepenheuer & Witsch , Köln 1958.
(engl.: Voss. Vintage, London 1994)
Mit diesem Roman über die Erkundung des unbekannten Innern Australiens hat White dem deutschen Forscher Ludwig Leichhardt ein symbolträchtiges, literarisches Denkmal gesetzt.
Weitere Publikationen von Patrick White:
  • Die Verbrannten. Erzählungen. Fischer, Frankfurt 1992, 394 Seiten (engl.: The burnt ones)
  • Die im feurigen Wagen. Köln 1969. (engl.: Riders in the Chariot. Vintage, London)
  • Die ungleichen Brüder. 1978. (engl.: The solid mandala. Vintage, London)
  • Der Maler. Düsseldorf 1972. (engl.: The Vivisector. Vintage, London)
  • Im Auge des Sturms. Düsseldorf 1974. (engl.: In the eye of the storm. Vintage, London)
  • Der Lendenschurz. Düsseldorf 1982. (engl.: The fringe of leaves. Vintage, London)
  • Die Twyborn-Affäre. Düsseldorf 1986. (engl.: The Twyborn affair. Vintage, London)
  • Welke Rosen. Erzählungen. Fischer, Frankfut 1995, 112 Seiten
  • engl.: The Cockatoos. Vintage, London.
  • engl.: Happy Valley. Vintage, London
  • engl.: The living and the dead. Vintage, London.
  • engl.: The aunt's story. Vintage, London.
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Die Todesregatta

aus Deutschland
empfehlenswert [Martin Dugard]
Nur wenige Tage dauert die alljährliche Segelregatta von Sydney nach Hobart und doch gilt sie als eines der härtesten Sportevents der Welt. Im Dezember des Jahres 1998 spielte das Wetter den Regatta-Teilnehmern besonders schwer mit - zahlreiche Yachten mussten das Rennen aufgeben und sechs Menschen fanden den Tod in den Fluten. Martin Dugard rekapituliert in seinem überaus spannenden Buch auf über 300 Seiten die dramatischen Ereignisse.
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Gebrauchsanweisung für Sydney

aus Australien
sehr empfehlenswert [Peter Carey]
Piper 2002, 213 Seiten.
(engl.: Thirty days in Sydney. A wildly distorted account. Bloomsbury Publishing. London 2001.)
Dieses Buch ist eine echte Bereicherung, wenn man sich mit Australiens größter Stadt beschäftigt, sich mit ihr vertraut machen oder einfach nur der Sehnsucht nach Sydney nachhängen will. Carey berichtet von einem vierwöchigen Aufenthalt in der Stadt. Er besucht alte Freunde und lässt sich deren Geschichten erzählen, vor allem solche über die vier Elemente. Die Naturgewalten, die Sydney und das Leben in dieser Metropole prägen – und nicht immer zum Zuckerschlecken machen. Spektakuläre Augenzeugenberichte von Buschfeuern, Schiffbruch, Canyoning-Unfällen und von der Regatta von Sydney nach Hobart. 1999 geriet das berühmte Yacht Race zum Desaster, viele Teilnehmer kamen in einem ungeheuren Sturm auf der Tasman-See ums Leben. In diesem Buch kommen zwei zu Wort, die den Sturm überlebt haben.
Es gelingt Carey ganz wunderbar, die Stimmung und Atmosphäre in der Stadt einzufangen und zu transportieren, verschiedene Viertel und soziale Milieus in der Vorstellung lebendig werden zu lassen. Sydney ist eben mehr als Oper und Harbour Bridge und das wird hier in einer ganz unverwechselbaren, eben Sydneys Sprache deutlich.

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Illywhacker

aus Australien
sehr empfehlenswert [Peter Carey]
Klett-Cotta, Stuttgart 1990, 688 Seiten. [Taschenbuch: Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994. 687 Seiten]
(engl.: Illywhacker. Vintage, London 1996) Wer Spaß an unglaublich-aber-wahren Lügengeschichten hat und sich für sprachlichen Wortwitz und Ideenreichtum begeistern kann, ist bei Peter Carey genau richtig. Er erzählt die Lebensgeschichte eines Lügners, eines Illywhacker, wie die Australier sagen würden. Der hat 139 Jahre auf dem Buckel, eine lange Zeit, in der down under und in der Welt viel passiert ist.
Australiens Geschichte bildet den rasanten Hintergrund für skurrile Ereignisse und Begegnungen mit noch skurrileren Typen, von den Tieren nicht zu reden. Die Charaktere einschließlich des Illywhacker selbst scheinen völlig durchgeknallt zu sein, schummeln sich durchs Leben, sind fortschrittlich, waghalsig und kühn, manche bringen es sogar zu was. Ein monumentales, fesselndes, schrulliges Buch, vielleicht das ironische Gegenstück zu den Dornenvögeln – auf jeden Fall die etwas andere australische Familiensaga!
Peter Carey ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Australiens – zumindest der ausgezeichnetste, im buchstäblichen Sinne. Als erster Autor erhielt er den renommierten Booker-Preis für Literatur aus Großbritannien, Irland und dem Commonwealth zweimal. Erstmals 1988 für den Roman "Oscar & Lucinda", "Illywhacker" war für den Preis ebenfalls nominiert, und in 2001 für seinen letzten Roman "True History of the Kelly Gang".
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True History of the Kelly Gang

aus Australien
sehr empfehlenswert [Peter Carey]
Faber and Faber, Februar 2002 Im Briefstil schreibt der Erzähler Ned Kelly seine eigene Geschichte – fiktionales Zeugnis eines eigensinnigen Lebens während rauer Zeiten der Besiedlung Australiens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Sprache ist dieser Zeit angepasst, einfach, unkonventionell-lockeres, ungebildetes, flapsiges Englisch. Ned Kelly, der Robin Hood Australiens, ein Gesetzloser, der in der Frühphase der Besiedlung Victorias sein Unwesen trieb, hätte seine Autobiographie wahrlich nicht besser schreiben können. Nach mehreren Polizistenmorden und Bankrauben wurde Kelly mit seinen Kumpanen in den 1880ern gefasst und hingerichtet. Trotzdem, oder deshalb, wurde er zum Volkshelden Australiens, zur Legende und Hauptperson des ersten abendfüllenden Spielfilms der Welt, der 1906 in Australien entstand.
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The fat man in history

aus Australien
[Peter Carey]
Neudruck University of Queensland Press, St. Lucia 1998, 234 Seiten Diese Sammlung skurriler Kurzgeschichten begründete den Ruf Peter Careys als exzellenten Erzähler, in denen er sein Talent für surrealistische Szenarien ausspielt und nach Herzenslust fabuliert.
Weitere Publikationen von Peter Carey:
  • Die geheimen Machenschaften des Jack Maggs. Krüger, Frankfurt 1999, 416 Seiten
  • Der große Bingobang. Fischer Schatzinsel, Frankfurt 1997, 155 Seiten
  • Liebst Du mich? Geschichten. Edition Isele, Eggingen 1996, 72 Seiten
  • Das seltsame Leben des Tristram Smith. Klett-Cotta, Stuttgart 1996, 478 Seiten
  • Die Steuerfahnderin. Klett-Cotta, Stuttgart 1993, 375 Seiten [Taschenbuch: 376 Seiten]
  • Oscar und Lucinda. Klett-Cotta, Stuttgart 1991. 586 Seiten [Taschenbuch: Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek 1994, 586 Seiten] (engl.: Oscar and Lucinda)
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Der zweite Bräutigam.

aus Australien
[Rodney Hall]
S. Fischer, Frankfurt 1993, 253 Seiten
(engl.: The Second Bridegroom. Farrar, Straus, Giroux, New York 1991)
Ein ganz junger Mann wird wegen eines Fälschungsdelikts nach Australien verbannt. Die überfahrt ist der blanke Horror, doch es gelingt ihm, an Land seinem künftigen "Arbeitgeber" zu entkommen. In einem umfassenden Geständnis an die aus der Ferne geliebte Frau erzählt er in einer sehr dichten Sprache, wie er der Qual und den Ketten des Sträflings entkam, bei einer Gruppe Eingeborener überleben konnte und rechtfertigt seine Flucht. Rodney Hall ist einer der international anerkannten Schriftsteller Australiens.
Weitere Publikationen von Rodney Hall:
  • Teil 2: Gefangen. S. Fischer, Frankfurt
  • Teil 3: Das schaurige Weib. S. Fischer, Frankfurt, 300 Seiten
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Going Inland

aus Australien
[Pat Jacobs]
Fremantle Arts Centre Press, 1998, Nachdruck von 2001.
Tom und Zoé hat das Fieber gepackt, wie viele ihrer Landsleute zwischen 40 und 50 mit Allradauto und Wohnanhänger einmal rund um Australien zu fahren. Das kostet Zeit und Geld und kann noch dazu riskant sein, deshalb fragt sich Tom, warum er das eigentlich macht. Aber man gewöhnt sich ein auf dem Highway, trifft andere und tauscht Reisegeschichten aus. Doch mehr und mehr entfernen sich die beiden von gewohntem Terrain und mit jedem gefahrenen Kilometer tauchen neue Fragen am Horizont auf. Zum Verhältnis von schwarz und weiß in Australien, zum Gefühl zum Land "dazu" zu gehören oder auch nicht. Der Kampf um Land und um Identität, der seit frühesten Tagen europäischer Präsenz anhält und mit vielen Mitteln, nicht zuletzt der Religion, geführt wird, erreicht die beiden Hauptfiguren und lässt sie ihr bisheriges Leben und die vertrauten Familiengeschichten in Frage stellen. Zweifel, die überall in Australien angebracht wären und doch nur selten ans Licht treten. Konsequent zu Ende gedacht würden sie viel mehr als Einzelschicksale in Frage stellen.

Der Roman zeichnet eine Reiseroute von Südwest-Australien über Broome und Katherine nach Alice Springs nach. Unter dem spirituellen Eindruck des ariden Zentrums und seiner wichtigen Orte nimmt die Geschichte ihre Wendung, ohne je sentimental oder esoterisch-kitschig zu werden.

"Going inland" ist nicht zuletzt deshalb sehr lesenswert, weil es über das übliche Geplänkel in Reiseberichten und -geschichten hinaus geht, ein wenig australische Seele enthüllt, persönlich und subtil politisch ist.



Getrieben. Krüger.

aus Australien
[Tim Winton]
Frankfurt 1996, 367 Seiten. [Taschenbuch: Fischer, Frankfurt 1997, 368 Seiten] (engl.: The Riders)
In diesem Buch beschreibt Winton die Schönheit der westaustralischen Küste, obwohl der irische Westen Hauptschauplatz ist und es die Hauptfiguren durch ganz Europa treibt. Die Verbundenheit mit dem Meer und Westaustralien bleibt auf dieser Irrfahrt aber immer bestehen. Tom hat sich und seiner Familie ein Cottage in Irland gekauft und beschlossen, Perth den Rücken zu kehren. Während er das Haus renoviert, kümmert seine Frau sich in Australien um die Auflösung des Haushalts. Als Tom Frau und Kind dann endlich am Flughafen von Shannon erwartet, kommt seine Tochter alleine, verstört an. Sie beschließen, die verlorene Mutter zu suchen.
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Blueback. A Fable for all ages.

aus Australien
sehr empfehlenswert [Tim Winton]
Pan Macmillan Australia, Sydney, 1997.
Abel, der Held dieser kleinen feinen Geschichte, ist mehr als eine Wasserratte. Seine Heimat ist eine Bucht an der Küste Westaustraliens, wo seine Vorfahren einst vom Walfang lebten. Er taucht und schnorchelt und verbringt soviel Zeit im Wasser wie an Land.

Abel schließt so etwas wie Freundschaft mit Blueback, dem heimlichen Herrscher der Bucht. Dies macht die Bucht und das Meer zum Wichtigsten in seinem Leben. Tim Winton vermag es einmal mehr, die Sehnsucht und die Liebe zum Meer in eine hinreißende Geschichte zu verpacken. Der Titel (eine "Fabel") sollte nicht irre führen, die Meeresbewohner blubbern höchstens Luftblasen und keine Lebensweisheiten!
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Land's Edge. Picador

aus Australien
[Tim Winton]
Sydney 1998, 107 Seiten
Autobiographische Skizzen, in denen der Autor seine Bindung an den Ozean und die australische Westküste beschreibt. Das Büchlein besticht nicht nur durch Wintons klare Prosa, sondern auch durch die eingestreuten Fotographien von Richard Woldendorp und anderen: es weckt Sehnsucht nach dem Rauschen der Wellen, Sand zwischen den Zehen, macht Lust auf Meer und auf Western Australia.
Weitere Publikationen von Tim Winton:
  • Das Haus an der Cloud Street. Krüger, Frankfurt 1998, 496 Seiten (engl.: Cloudstreet)
  • An open swimmer
  • Shallows
  • Scission
  • That eye, the sky
  • Minimum of two
  • In winter dark
  • Jesse
  • Lockie Leonard, human torpedo
  • The bugalugs bum thief
  • Lockie Leonard, scumbuster
  • Lockie Leonard, legend
  • Blueback
  • The deep
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The road from Coorain

aus Australien
[Jill Ker Conway]
Vintage, London 1990
Die Autorin wuchs im New South Wales der 1940er und 50er auf und erzählt in ihrer Autobiographie vom harten, ganz und gar unromantischen Leben im ländlichen Coorain. Ihre trotz Dürre und Armut glückliche Kindheit nimmt ein Ende, als die Familie die Farm aufgibt und nach Sydney übersiedelt, wo sie sich in das fremde, städtische Leben mit Schule und gesellschaftlichten Verpflichtungen integrieren muß. Das Buch ist eine realistische Darstellung der Lebensbedingungen im Bush und den Gegensätzen zum städtischen Leben und spiegelt damit die beiden traditionellen kulturellen Pole der australischen Gesellschaft wider. Außerdem werden die großen Umwälzungen sichtbar, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Australien vollzogen.
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Kings in grass castles

aus Australien
[Mary Durack]
Corgi Books, Condell Park 1985, 401 Seiten
Als König mit einem Schloss aus Gras bezeichnete sich der Viehzüchter und Pionier Patrick Durack 1878. Seine Nachfahrin beschreibt im Stil einer Familiensaga die Geschichte der Duracks, die aus Armut Irland verließen und in New South Wales mit einer Viehzucht Fuß fassten. Von dort beteiligten sie sich an der Erschließung des westlichen Queensland für die Weidewirtschaft und stießen von dort letztlich in die Kimberley Region im Nordwesten Australiens vor. Die Kimberleys wurden praktisch vom Durack-Clan auf die Landkarte gesetzt, ihr wagemutiges Engagement bildete die Grundlage für die Entstehung der Infrastruktur in Broome und Wyndham. Wer diese Region besucht, kann die Bedingungen, unter denen sie erschlossen wurde, hier nachlesen.

Als Kontrastprogramm zur europäischen Sicht der Geschichte empfehlen sich die Geschichten von Paddy Roe, die sich in der gleichen Gegend abspielen und auch von den Folgen der weißen Besiedlung für die Aboriginals der Kimberley Region berichten.
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Oyster

aus Australien
[Janette Turner Hospital]
Du Mont Buchverlag, Köln 1999, 413 Seiten
(engl.: Oyster. Vintage, Milsons Point 1997, 433 Seiten)
Outer Maroo im westlichen Queensland ist ein verwunschener Flecken Erde. Wer hier lebt, hat was zu verbergen oder ist das Kind von Leuten, die was zu verbergen haben. In dieser Atmosphäre siedelt sich Oyster, ein selbsternannter Guru und Weltenretter in einer Opalmine an. Zivilisationsmüde Backpacker zieht er magisch an und läßt sie in der Mine schuften. Kaum einer kehrt aus seinen Fängen zurück und auch die anderen Bewohner von Outer Maroo, die Oysters Leuten abweisend gegenüberstehen, sind an der Katastrophe, die sich abzeichnet, nicht ganz unbeteiligt.
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The Dead Heart

aus Australien
[Douglas Kennedy]
Abacus, London 1999, 199 Seiten
Auch dieser Thriller spielt in einem gottverlassenen Nest im Outback, das auf keiner Landkarte zu finden ist. Ein junger, naiver, amerikanischer Journalist findet sich hier nach einer überdosis Drogen wieder und gerät in eine skurril-ausweglose Situation. Im Klappentext steht das schöne englische Wort "unputdownable" und das trifft den Kern des Buchs! Man muss einfach weiterlesen.

The dead heart wie auch Oyster stehen in der Tradition von Romanen und Geschichten, in denen Australien als unheimlicher, mysteriöser Schauplatz, aber auch als Ort für alternative, utopische Gesellschaftsformen funktioniert. Dies ist die älteste Tradition der europäisch-australischen Literaturgeschichte.
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Krimis



Die Witwen von Broome

aus Australien
sehr empfehlenswert [Arthur Upfield]
Goldmann, München 2000, 192 Seiten
Die bekanntesten Kriminalromane, die in Australien spielen, handeln von Bony, dem Kriminalkommissar Napoleon Bonaparte. Halb weiß, halb Aboriginal, findet er sich in beiden Kulturen zurecht und löst mit Bravour, Witz und Geist undurchsichtige Kriminalfälle in den entlegensten Gegenden des Fünften Kontinents. Arthur Upfield, Bonys Schöpfer, spielt immer wieder mit dem Mysteriösen, das viele Weiße und europäische Besucher mit Australien verbinden - die Lösung der Fälle entpuppt sich aber meist als äußerst unmysteriös…Die Bücher sind spannend und auch auf Englisch relativ leicht zu lesen. Genau die richtige Lektüre fürs gruselige Outback.
Weitere Publikationen von Arthur Upfield:
  • Bony stellt eine Falle. Goldmann, München 1998, 192 Seiten
  • Fremde sind unerwünscht. Goldmann, München 1998, 224 Seiten
  • Der neue Schuh. Goldmann München, 1997, 192 Seiten
  • Der schwarze Brunnen. Goldmann, München 1997, 187 Seiten
  • Der Kopf im Netz. Goldmann, München 1996, 208 Seiten
  • Bony und der Bumerang. Goldmann, München 1996, 192 Seiten
  • Bony wird verhaftet. Goldmann, München 1995, 192 Seiten
  • Gefahr für Bony. Goldmann München, 1995, 184 Seiten
  • Bony und die weiße Wilde. Goldmann, München 1995, 160 Seiten
  • Bony übernimmt den Fall. Goldmann, München 1995, 190 Seiten
  • Bony und die Maus. Goldmann, München 1995, 160 Seiten
  • Bony und die Todesotter. Goldmann München, 1994, 224 Seiten
  • Bony und die schwarze Jungfrau. Goldmann, München 1994, 176 Seiten
  • Das rote Flugzeug. Goldmann München 1994, 280 Seiten
  • Die Junggesellen von Broken Hill. Goldmann München 1993, 192 Seiten
  • Die Giftvilla. Goldmann München, 1993, 184 Seiten
  • Der Pfad des Teufels. Goldmann, München 1992, 320 Seiten
  • Viermal bei Neumond. Goldmann, München 1992, 208 Seiten
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Biographien der weißen Entdecker



Durch den Fünften Kontinent. Leben und Leistung Ludwig Leichhardts.

aus Australien aus Deutschland
empfehlenswert [Dietmar Felden]
Vor genau 150 Jahren verscholl der berühmteste deutsche Australienforscher bei seinem Versuch, den Kontinent als erster Mensch von Ost nach West zu durchqueren. Zeugnisse seiner Berühmtheit finden sich noch heute in Australien. So tragen Flüsse, Berge, Dörfer und sogar eine Vorstadt von Sydney den Namen "Leichhardt". Dietmar Felden gelingt es auf fesselnde Weise, das bewegte Leben dieses bedeutenden Abenteurers und Wissenschaftlers nachzustellen.


Studienreihen



Reihe des Peter Lang Verlages in Bern

aus Deutschland aus Österreich aus der Schweiz

sehr empfehlenswert
(Preise je nach Umfang)
  • Bd. 16: Lochner, Juliane: Die Spielregeln des Miteinanders: Jack Hibberds dramatisches Werk. Bern 2001. 181 Seiten
  • Bd. 15: Weiss, Johann Peter: In Search of an Identity. Essays and Ideas on Anglo-Australians, German-Australians and Others. Bern 2000. 601 Seiten
  • Bd. 14: Beuke, Arnold: Werbung und Warnung. Australien als Ziel deutscher Auswanderer im 19. Jahrhundert. Bern 1999, 213 Seiten
  • Bd. 13: Schürmann-Zeggel, Heinz: Life Writing. Literarische Identitätskonstruktion in schwarzaustralischen Autobiographien und Lebensgeschichten. Bern 1999, 268 Seiten
  • Bd. 12: Maver, Igor: Readings in Contemporary Australian Poetry. Bern 1997, 150 Seiten
  • Bd. 11: Schürmann-Zeggel, Heinz: Black Australian Literature. A bibliography of fiction, poetry, drama, oral traditions and non-fiction, including critical commentary, 1900-1991. Bern 1997, 2000, 320 Seiten
  • Bd. 10: Stilz, Gerhard (Hrsg.): Australienreisen - Von der Expedition zum Tourismus. Bern 1995, 298 Seiten
  • Bd. 9: Jurgensen, Manfred (ed.): German-Australian Cultural Relations Since 1945. Proceedings of the Conference held at the University of Queensland, Brisbane, from September 20 - 23, 1994. Bern 1995, 348 Seiten
  • Bd. 8: Stilz, Gerhard / Bader, Rudolf (Hrsg.): Australien zwischen Europa und Asien. Bern 1993, 172 Seiten
  • Bd. 7: Macainsh, Noel: The pathos of distance. Bern 1992, 332 Seiten
  • Bd. 6: Bader, Rudolf: The visitable past. Images of Europe in Anglo-Australian literature. Bern 1992, 354 Seiten
  • Bd. 5: Wolf, Volker (Hg.): Australien. Deutsche — zumeist literarische — Impressionen aus 150 Jahren. Bern 1992, 232 Seiten
  • Bd. 4: Stilz, Gerhard (Hg.): Mensch und Natur in Australien. Bern 1991, 247 Seiten
  • Bd. 3: Moses, John A.: Prussian-German militarism 1914-18 in Australian perspective: the thought of George A. Wood. Bern 1991, 215 Seiten
  • Bd. 2: Corkhill, Alan: Antipodean encounters. Austalia and the German literary imagination 1754-1918. Bern 1990, 273 Seiten
  • Bd. 1: Stilz, Gerhard & Heinrich Lamping (Hg.): Australienstudien in Deutschland. Grundlagen und Perspektiven. Bern 1990, 245 Seiten
Peter Lang Verlag
©PS


Reihe KOALAS aus dem Stauffenburg Verlag, Tübingen

aus Deutschland aus Österreich aus der Schweiz
sehr empfehlenswert
(Preise je nach Umfang)
  • Matthias Morgenroth: Nachrichten aus dem Land der Gegenfüßler. Untersuchungen zur deutschen Australienliteratur. 354 Seiten, 2001
  • Rudolf Bader (Hg.): Australien auf dem Weg ins 21. Jahrhundert. Bilanzen - Standortbestimmungen - Visionen. 317 Seiten, 2000
  • Adi Wimmer (Hg.): Australian Nationalism Reconsidered. Maintaining a monocultural tradition in a multicultural society. 244 Seiten, 1999
  • Gerhard Stilz (Hg.): Geld — Gold — Geltung. Ressourcen und Ziele der australischen Gesellschaft. 228 Seiten, 1997
Stauffenburg Verlag, Tübingen
©PS

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