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Für Ihre Auswahl des geeigneten Fahrzeugtyps haben wir Ihnen beispielhaft die gängigsten Fahrzeugkategorien von Campern und Reisemobilen mit Zweirad- und Allradantrieb zusammengestellt. Über die dargestellten Typen hinaus, gibt es noch weitere Fahrzeuge im Angebot der Vermieter. Als zusätzliche Orientierungshilfe geben wir Ihnen zu den puren Fakten noch eine subjektive Kommentierung der Fahrzeuge.


Fahrzeuggrösse



Wir empfehlen aus Erfahrung besonderes auf folgende Punkte zu achten:

Wir geben Durchschnittsgrössen (in Länge x Breite x Höhe) innerhalb der Kategorien an.
- Ein wenig lässt sich verallgemeinern, dass grössere Fahrzeuge auch im Vergleich zum PKW etwas umständlicher zu fahren sind.
- Ausserdem sollte bei häufigeren Fahrten im Gebirge (z.B. wer öfter in die Great Dividig Range will) auf die Motorisierung geachtet werden, falls man bei Anstiegen nicht einen sehr lauten Motor hören und einen Schneckengang einlegen will.


Ausstattung



Grundsätzlich behalten sich Reiseveranstalter und Vermieter in Ihren Katalogen vor, dass Campervans und Wohnmobile je nach Marke, Modell, Jahrgang, Motorausführung und technischen Details sowie Innenausstattung und Schlafplätzen gegenüber der Katalogausschreibung variieren können.

Gewisse Bausteine zählen bei den meistgebuchten Vermietern zum Standard und sind daher als Differenzierungskriterium zu vernachlässigen:

Fahrerkabine
  • Servolenkung
  • Klimaanlage (aktiv während der Fahrt)
  • Radio mit Cassette
  • Zigarettenanzünder (z.B. f. Videokamera-Akkus)
  • Duales Batteriesystem
  • Feuerlöscher
Innenraum
  • Spüle
  • Frischwassertank oder -kanister
  • Gasherd
  • Kühlschrank (12 + 240 V)
  • Mikrowellenherd* (240 V)
    * nicht bei Allradcampern
Schlafen
  • Wolldecken oder Schlafsäcke
  • Kissen
Kochen / Putzen
  • Geschirr, Besteck, Kochtöpfe
  • Hand - und Geschirrtücher
  • Eimer, Handbesen
Man sollte sich beim Vergleich von Fahrzeugen keinesfalls täuschen lassen vom Äusseren. Fahrzeuge, die auf den ersten Blick gleich aussehen haben selbst in der Fahrerkabine unterschiedliche Konfigurationen.

Ob Kinder vorne sitzen sollten, ist nicht unumstritten. Die meisten Anbieter vertreten die Auffassung, dass Kinder generell nur hinten im Wohnraum sitzen sollten.

Teilweise sind es die Kleinigkeiten, die eine entsprechende Differenzierung liefern. Beispielsweise verfügen nicht alle Fahrzeuge über die sehr nützlichen Fliegengitter im Wohnbereich. Ob man dagegen - wie in den grossen Wohnmobilen angeboten - auch einen Fernseher haben muss - ist Geschmackssache.
Man muss wissen, dass die TVs in den Wohnmobilen natürlich aus der australischen Fernsehkonsumgewohnheit, die ein bisschen wie die amerikanische ist, resultieren. Die batteriebetriebenen Fernseher haben im Outback z T keinen Empfang. Manche Geräte sind jedoch mit Video ausgerüstet und helfen so Kindern oder Mitfahrern lange Fahrten durchs Outback abewchslungsreicher zu gestalten.


Schaltung



Mit wenigen Ausnahmen werden auf dem Markt hauptsächlich Fahrzeuge mit 5-Gang-Schaltung angeboten. Ausnahme: Hertz hat vorwiegend Automatikschaltung im Angebot.


Airbag



Achtung: Wo für die Vordersitze ein Airbag installiert ist, kann in der Regel kein Kindersitz angebracht werden.


Bettgrössen



Wir geben Durchschnittsgrössen (in Länge x Breite) innerhalb der Kategorien an. Hier gibt es von den Herstellern keine einheitliche Messvorschrift. Einige messen die tatsächliche Matratzengrösse, andere reduzieren sie um die Bereiche, die in schräge Wände fallen.
- Unter 60 cm Breite ist u.E. auch in einem Camper kaum mehr von einem Bett zu sprechen, dass für Erwachsene ausreicht.
- Die Betten im Alkoven (oberhalb der Fahrerkabine) haben einen recht geringen Freiraum nach oben und sind in der Regel als Kinderbetten konzeptioniert.


Klimaanlage



Im Innenraum ist die Klimaanlage Standard. Ausnahmen: Verschiedene Fahrzeuge in der Kategorie "Camper" (Hitops, Poptops etc.) sowie bei Vermietfirmen, die ausschliesslich auf Tasmanien Fahrzeuge anbieten. Dort ist sie aufgrund der selten sehr hohen Nachttemperaturen auch nicht unbedingt für die Kühlung notwendig.


Experten differenzieren hier noch mal, ob die Klimaanlage im Fahrzeug ist oder als Aufbau etc. Bei letzterer Version ist sie noch mehr der Hitze ausgesetzt und muss daher noch mehr arbeiten.


Fahrzeugalter



Einzelne Veranstalter werben mit dem "garantierten Baujahr". Man sollte sich vor der Anmietung erkundigen, welches maximale Alter das Fahrzeug haben wird (und sich dies schriftlich bestätigen lassen, um eventuellen Reklamationsstreitigkeiten vorzubeugen). Für ein und denselben Mietpreis gibt es in der Tat ganz unterschiedliche Leistungen aufgrund des Fahrzeugzustandes, der meist entsprechend der Anzahl der Vormieter ist. Nicht immer ist die Wartung der Fahrzeug vollkommen optimal. Das Baujahr liefert hier entsprechende Anhaltspunkte. Sofern ein Fahrzeugtyp neu in die Flotte eines Vermieters gekommen ist, spielt dies eine untergeordnete Rolle.

Im Rahmen ihres Fahrzeugparks führen insbesondere größere Vermieter eine Markendifferenzierung durch. Fahrzeuge der "Premium-Marke" sind dabei im Schnitt maximal 3 Jahre alt. Diese Fahrzeuge werden nach Erreichen einer Alters- bzw. Kilometergrenze unter anderem Markennamen und zu günstigeren Konditionen vermietet. Alternativ werden die Fahrzeuge ausgemustert und an andere Anbieter verkauft.

Checkliste für die Fahrzeugübernahme.


Antrieb: Zweirad oder Allrad?



Die meisten Vermieter erlauben Fahrten abseits geteerter Strassen nur mit allradgetriebenen Fahrzeugen. Ansonsten erlischt der Versicherungsschutz. Vor der Anmietung eines Fahrzeuges sollten Sie unbedingt die Reiseroute prüfen, ob die geplanten Ziele ein Allrad-Fahrzeug erfordern.

Übersicht über Ziele und Tracks, die bei Mietfahrzeugen Allradantrieb erfordern
Informationen zum Reisen mit Allradfahrzeugen
Unsere Regions- und Routenbeschreibungen enthalten dazu ebenfalls jeweils spezielle Hinweise.


Mietpreise



Für die groben Preisangaben wurde der Mietpreis inklusive unbegrenzter Freikilometer, kompletter Fahrzeugausstattung, Standardversicherung und bei einer Mietdauer von 21 Tagen gewählt.
Wegen der diversen Inhalte der "All-Inclusive-Pakete" der Vermieter und Reiseveranstalter ist nicht immer der Abschluss des All-Inclusive-Paketes sinnvoll.

Mittlerweile gibt es auf dem Markt mehrere Preisberechnungsmodelle:

Preisfestlegung klassisch
Saisonphasen
Preisfestlegung nach Börsenprinzip
Flex Rates
Die preisgünstigste Saisonphase ist in der Regel im Mai/Juni, die teuerste zwischen Oktober und Mitte Januar. Allradmietfahrzeuge sind dagegen im August/September am teuersten. Aufgrund der z.T. unterschiedlichen Definition der Saisonphasen bei den Vermietern empfiehlt sich ein genauer Vergleich.

Besonderheit: Kummulierbare Mietberechnungen - Die Mietpreise pro Tag staffeln sich nach der Mietdauer. Manche Vermieter bieten an, dass bei mehreren Anmietungen für die Mietpreisberechnung die Anzahl der insgesamt gemieteten Tage massgeblich ist.

Börsenpreis entsprechend tagesaktueller Nachfrage für den gewünschten Zeitraum, die entsprechende Strecke und dem Fahrzeugtyp. Seit Ende der 90er das z.B. das Preismodell von BRITZ. Für die Fahrzeuge des Vermieters existieren zehn Preisstufen. Je nach Auslastung der Fahrzeugflotte für die nachgefragte Strecke kann der Reisende so in den Genuss besonders günstiger Miettarife kommen oder hat aufgrund sehr starker Nachfrage einen entsprechend hohen Preis zu zahlen. Wöchentlich werden neue Flex-Raten festgelegt. Für die Preisberechnung ist massgeblich, welche Flex-Rate zum Zeitpunkt der Anfrage für den Zeitpunkt des ersten Mietbeginns am entsprechenden Mietort gültig ist.

Rein wirtschaftlich betrachtet ein für beide Seiten faires Verfahren. Immer mehr Anbieter denken daran, mit diesen "Börsenpreisen" mittelfristig die Saisontarife für Fahrzeuganmietung zu ersetzen. Schliesslich handelt es sich auch hierbei wieder um "Yield Management" - ein Verfahren zur Optimierung des Ertrages. Das Verfahren erfordert allerdings entsprechende Technik beim Vermieter und seinen Vermarktungspartnern (wie Reiseveranstaltern und Reisebüros).

Nicht zu vergessen: Es gibt die unterschiedlichsten Zuschläge - vom Aufpreis für den zweiten Fahrer, Einwegmietgebühren usw.. Für den Durchblick sorgt hier unsere
Checkliste möglicher Mietpreiszuschläge.


Beispielhafte Fahrzeugtypen



Das Mietangebot an verschiedenen Fahrzeugtypen wird in Australien und Neuseeland immer breiter.
 
2007 und 2008 wurde der Markt bereichert um Fahrzeuge, die eine Kombination von Auto und Zelt anbieten:


Klicken Sie auf die Überschriften um tiefer gehende Informationen aufzurufen. Einige Fahrzeugbilder können ebenfalls für eine vergrösserte Darstellung angeklickt werden.
bis 2 Erw.: Camper bis 2 Erw.: Wohnmobil
Beispiel für Camper mit Schlafgelegenheit von bis zu 2 erwachsenen Personen; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können. Beispiel für Wohnmobil mit Schlafgelegenheit von bis zu 2 erwachsenen Personen; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können.
bis 3 Erw.: Wohnmobil bis 4 Erw.: Wohnmobil
bis 2 Erw.: Allrad-Camper bis 4 Erw.: Allrad-Camper
Beispiel für Allrad-Camper mit Schlafgelegenheit von bis zu 2 erwachsenen Personen; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können. Beispiel für Allrad-Camper mit Schlafgelegenheit von bis zu 4 erwachsenen Personen; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können.


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