Die spektakulären Bilder eines Buschbrandes in Australien erreichen garantiert auch das Fernsehpublikum im deutschsprachigen Raum. Feuersäulen, die Dutzende Meter hoch aufragen, sind "Eye-Catcher". Meist fehlt innerhalb der Bildsequenz eines Nachrichtenblocks aber die Zeit für eine differenzierte Betrachtung, und so kann schon mal der Eindruck entstehen ein ganzer Kontinent würde gerade brennen. Diese Seite soll Ihnen zu einem der brennendsten Themen Australiens Hintergründe über das Tagesgeschehen hinaus vermitteln.


Aktuelle Brandsaison



Aktuelle Buschfeuer-Situation

Australian Bushfire FireMap von Google Maps
Daten umgesetzt Kartendarstellung über Google Maps mit offiziellen Daten der Feuerwehren

Die Buschbrand-Saison 2014/15 begann im November 2014.

Anfang Januar 2015 brannten 1700 Hektar Weideland etwa 200 km entfernt von Melbourne und Gebiete in der Nähe von Adelaide.

Jedes Jahr im typischerweise sehr regenarmen Sommer gibt es in den Hügeln um Perth erhöhte Brandgefahr. In bewohneten Gegenden ist es schwierig vertrocknetes Unterholz im Frühjahr abzufackeln, wie es im Südwesten von Westaustralien üblich ist. Wenn ein starker, heisser Wind aus den Wüsten des Nord-Ostens kommt, ist die Brandgefahr gross.

Einer unserer Forenteilnehmer schreibt "Das ist ein Haarfön auf high gestellt". Die Auslöser des Feuers sind nach Angaben der Feuerwehr oft Kleinigkeiten. So fiel im Swan Valley ein Ast aufgrund starken Windes der bei starkem Wind abbrach und auf eine Stromleitung fiel. Der Brand in Roleystone ging auf einen Mann zurück, der mit einem elektrischen Gartengerät arbeitete und dabei versehentlich das trockene Gras entzündete.


Bilanz



1851 Im Februar wird der "Black Tuesday" zur ersten markanten Brandspur der jüngeren australischen Geschichte.
1902 Damals wurde es als das schlimmste in der Geschichte des Landes bezeichnet: In der Region Riverina im südlichen New South Wales nahe der Stadt Wagga Wagga brannte es wochenlang und breitete sich über das Gebiet des heutigen Mount Kosciuszko Nationalparks bis hin zur South Coast aus. Damals wurde es als das schlimmstmögliche Desaster angesehen.
1937 Eine Feuerwalze rast binnen weniger Stunden von Walpole über Denmark nach Albany in Westaustralien. Glücklicherweise gab es keine Menschenleben zu beklagen. Noch heute lässt sich deren Spur anhand der herausragenden, meist kahlen grauen Baumstämmen aus den Wäldern des Südwestens erkennen.
1967 Tasmanien: 62 Tote und mehr als 1400 zerstörte Gebäude listet die Statistik.
1983 Victoria und South Australia: Der "Ash Wednesday" fordert mehr als 70 Menschenleben und zerstört ganze Städte.
1994 New South Wales: Es brannte lichterloh. Vier Feuerwehrleute werden getötet, fast 200 Wohnhäuser zerstört. Unter anderem wird der Blue Mountains Nationalpark stark in Mitleidenschaft gezogen.
1997/98 New South Wales / Victoria: Im Dezember 1997 werden bei verheerenden Buschbränden mindestens 30 Wohnhäuser zerstört. Zwei von Flammen eingeschlossene Feuerwehrleute kommen bei Lithgow (150 km W Sydney) ums Leben. Rund 200.000 Hektar Buschland brennen insgesamt nieder. Die Brände breiten sich nach einer extremen Dürreperiode aus, die auf das Wetterphänomen El Niño zurückzuführen ist.
2001/02 New South Wales: Die längste und intensivste Buschbrandkatastrophe in der australischen Geschichte währt ab dem 26. Dezember 2001 für 23 Tage. Der «Schwarzen Weihnacht» in der Umgebung von Sydney fallen 170 Wohnhäuser zum Opfer; riesige Busch- und Weideflächen verbrennen.
Viele Australier berührte es emotional, dass ausgerechnet beim traditionellen Weihnachtsessen die Bewohner ihre Häuser fluchtartig verlassen mussten und danach manchmal nur noch Ruinen ihres Besitzes vorfanden. Beendet wurden die über 100 Buschfeuer durch starke Regenfälle, die bis zu 40 mm Regen pro qm brachten. Bis zu 10.000 Feuerwehrleute aus ganz Australien waren gleichzeitig im Einsatz. Die Kosten der Feuerbekämpfung überschritten geschätzt 40 Mio. AUD. Die Versicherungsgesellschaften schätzten den Gesamtschaden auf 70 Mio. AUD (fast 40 Millionen Euro). Es wurde aber davon ausgegangen, dass etwa 20 Prozent der Opfer nicht versichert waren, weil ihnen die Prämien zu hoch schienen. Über 650.000 Hektar Farmland und Wald verbrannten - das ist die Fläche von mehr als 650.000 Fußballfeldern. Stark betroffen waren diesmal wiederum die Blue Mountains sowie die "South Coast" bei Jervis Bay (ca. 200 km S Sydney). Besondere Verheerungen hatten die Brände im südlich von Sydney gelegenen Royal National Park angerichtet. Der nach dem Yellowstone National Park in den USA zweitälteste Naturschutzpark der Welt hat durch drei Buschbrände zwischen 1994 und 2002 80 Prozent seines Waldbestandes verloren.
2002/03 In Folge einer aussergewöhnlichen Trockenheit begann die Buschbrandsaison bereits im Oktober. Bis Mitte Dezember 2002 wurden vier Menschen bei wochenlang schwelenden Bränden getötet, mehrere Dutzende Häuser fielen den Flammen zum Opfer. Den Flammen fielen bis dahin rund um Sydney mindestens 41 Häuser zum Opfer. Etwa 800 Bewohner mussten in Notunterkünfte flüchten. Rund 4500 Feuerwehrleute aus dem Bundesstaat New South Wales werden von etwa 500 Kollegen aus Nachbarstaaten und rund 90 Löschflugzeugen sowie -helikoptern unterstützt.
Die Bundesstrasse nach Norden in Richtung Brisbane musste zeitweise gesperrt werden. Sydney war zeitweise nur noch über zwei Ausfallstrassen erreichbar. Die Brände rund um die Hafenmetropole galten als die schlimmsten seit 30 Jahren.
Buschfeuer wüteten auch in Zentral-Australien. Dort wurde seit September 2002 rund 150.000 Quadratkilometer Buschland vernichtet. Zum Vergleich: England hat eine Fläche von knapp über 130.000 Quadratkilometern.
Durch Blitzeinschläge und extreme Trockenheit flammten die Buschfeuer Mitte Januar 2003 erneut auf.
  • Canberra: Bis zum 24. Januar 2003 kamen bei schweren Buschbränden vor der australischen Hauptstadt Canberra vier Menschen ums Leben. 150 Menschen wurden verletzt und rund 530 Häuser zerstört. Mehrere hundert Häuser wurden beschädigt, ca. 2500 Personen sind obdachlos. Die Sachschäden in Canberra wurden am 24. Januar auf etwa 150 Mio. AUD geschätzt. Das bekannte Mt. Stomlow Observatorium wurde schwer beschädigt und das älteste Teleskop zerstört.
    Canberra war auf drei Seiten von Feuerfronten umschlossen. Die Behörden riefen für die Region den Notstand aus. Premierminister John Howard sprach von den schlimmsten Bränden, die er jemals gesehen habe.
  • Thredbo / Snowy Mountains: Die Zufahrt nach Thredbo und der Zugang zum Mount Kosciuszko Nationalpark wurden am 19. Januar 2003 für Wochen wegen starker Brände geschlossen.
  • Victorian Alps: Im Bergland des Bundesstaates Victoria weiteten sich die Brände dramatisch aus. Die Städte Wodonga, Beachworth, Stanly und Omeo sind vom Feuer bedroht. In der Kleinstadt Bright mussten sich hunderte der etwa 2000 Bewohner in Notunterkünfte begeben, andere wollten ihre Häuser vor dem anrückenden Flammenmeer schützen. In Teilen des Staates bekämpfen etwa 2000 Feuerwehrleute die Flammen. Geschlossen waren: der Mt Buffalo National Park, die Great Alpine Road ab Harrietville, der Alpine National Park rund um Mt Feathertop und um Mt Bogong und Falls Creek.
  • Tasmanien: Auch auf Tasmanien wüten Waldbrände. An bis zu 18 Brandherden war die Feuerwehr im Einsatz.
  • In Sydney fiel am 26. Januar 2003 das Australia Day Feuerwerk aufgrund einer totalen Feuersperre im Bundesstaat New South Wales aus.
Bis Ende Januar 2003 brannten landesweit 1,7 Mio Hektar an Wald- und Buschland nieder. Insgesamt sieben Personen kamen bis zu diesem Zeitpunkt bei den Buschbränden in diesem Sommer um. Unklar ist das Schicksal vieler bedrohter Tierarten. Für Hunderttausende war das Trinkwasser gefährdet durch Kontamination.
2003/04 Am 28. Dezember 2003 starben in der Nähe von Tenterden (rund 80 km N von Albany in Westaustralien) zwei Frauen. Beide gerieten offenbar in ihrem Auto in Panik und flohen aus dem Fahrzeug. Dann wurden sie von Flammen und Rauch eingeschlossen worden. Der Brand zerstörte mehrere tausend Hektar Land.
2004/05 Anfang Januar 2005 flammten in Südaustralien auf der Halbinsel Eyre die schwersten Brände seit 1983 auf. Innerhalb von 3 Tagen wurden 145.000 Hektar Busch- und Weideland versengt - das ist doppelt so groß wie die Fläche des Bundeslands Hamburg. Acht Menschen - unter ihnen zwei Kleinkinder - verbrannten auf der Flucht vor den Flammen im Auto.
2005/06 Bis Ende Januar 2006 wurden allein in Victoria mehr als 150.000 Hektar Land zerstört - etwas mehr als die Hälfte der Fläche des österreichischen Bundesstaates Vorarlberg. Hier dehnte sich ein Brand auf knapp 100 Kilometer aus. Es starben drei Menschen, darunter ein Feuerwehrmann. Mindestens 28 Häuser wurden ein Raub der Flammen. Der grösste Brand startete im Grampians-Nationalpark. Knapp 60.000 Schafe und Rinder verendeten. Den Helfern gelang es im Dauereinsatz ein riesiges Flammenmeer einzudämmen. Insgesamt stemmten sich 1.000 Feuerwehrleute gegen diesen Brand.

Zu Neujahr 2006 bekämpften tausende Feuerwehrleute rund 30 Buschfeuer. Nationalparks in den gefährdeten Regionen wurden geschlossen und Wanderwege gesperrt. Nördlich von Sydney waren zu Neujahr vier Brandherde ausser Kontrolle. Die Flammen schlugen bis zu 20 Meter hoch. In einem Nobelviertel mussten mehr als fünfzig Häuser evakuiert werden, einige Häuser fielen auch den Flammen zum Opfer. Autos gingen in Flammen auf. Löschhelikopter unterstützten die Feuerwehrkräfte am Boden. Mehrere grosse Ausfallstrassen wurden von den Behörden gesperrt. Bauern wurden aufgerufen, die Ernte einzustellen, um Funkenschlag aus Landwirtschaftsmaschinen zu vermeiden. In Victoria wurden mindestens fünf Häuser von den Flammen zerstört. Eine Feuerwand von rund dreissig Kilometern länge verwüstete etwa 9000 Hektaren Busch- und Ackerland. Zwei Menschen wurden verletzt. Auch in Südaustralien brannten über 2000 Hektar Land.

2007/08 Die Feuersaison 2007/08 war vor allem in Westaustralien ausgeprägt, wo zum Jahreswechsel diverse Buschbrände aktiv waren. Bei einem Buschfeuer im Westen Australiens kamen am 30.12. drei Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei fand die Leichen von zwei Erwachsenen und einem Kind in den ausgebrannten Fahrzeugwracks in einem Nationalpark. Die Fahrzeuge waren auf einer Straße unterwegs, die wegen eines seit Tagen wütenden Buschfeuers gesperrt waren.
2008/09 Im Januar und Februar 2009 litt der Süden Australiens unter der ausgeprägtesten Hitzewelle seit Beginn der meterologischen Aufzeichnungen. In Adelaide wurde an manchen Tagen bereits um zehn Uhr morgens die 40-Grad-Marke überschritten. In Melbourne fiel praktisch im gesamten Januar kaum ein Tropfen Regen. Auch in Sydney war es zeitweilig so heiß, dass Nahverkehrszüge wegen verformter Schienenstränge vorsorglich nur noch langsam fahren durften. Heiße, trockene Winde und vereinzelte Selbstentzündungen führten im Zusammenspiel mit Brandstiftung zu Australiens größter Naturkatastrophe der jüngeren Geschichte. Das extrem heiße und windige Wetter führte dazu, dass viele der "üblichen" Waldbrände außer Kontrolle gerieten. Ein nie zuvor gesehenes Aufgebot an Feuerwehr, Militär und Polizei konnten die Flammenwände nicht aufhalten, die sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern in der Stunde durch die trockenen Eukalyptuswälder fraßen.

 
Politiker wählten deutliche Worte zur Beschreibung der Lage:
  • Ministerpräsident Kevin Rudd, australischer Ministerpräsident am 8.2.09: "Die wahre Hölle ist in den letzten 24 Stunden über die guten Leute von Victoria gekommen. Das ist eine schreckliche Tragödie für die Nation."
  • John Brumby, Ministerpräsident des besonders betroffenen Bundestaates Victoria, ebenfalls am 8.2.09: "Da draußen tobt die Hölle auf Erden. Das Ausmaß der Katastrophe übertrifft jede Vorstellung. Einige der Feuer waren einfach nicht zu kontrollieren."

  • Nach offiziellen Angaben starben 170 Menschen in Victoria. Das Ausmass der Schäden ist weit höher als bei den Bränden am Aschermittwoch 1983. Damals starben im Bundesstaat Victoria 47 Menschen. Zerstört wurden rund 2000 Häuser, wobei ca. 600 davon im Gebiet Kinglake liegen. Rund 7000 Personen wurden obdachlos. Die Behörden schätzen die durch die Feuer entstandenen Schäden auf 500 Millionen Australische Dollar. Nach Schätzungen des Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) sind durch die Feuer mehr als eine Million Tiere umgekommen. Rund 450, zum Teil absichtlich gelegte, Brände wüteten auf einer Fläche von 3500 Quadratkilometern. Fliehende Bewohner wurden in ihren Autos von der Feuerwalze erfasst und kamen ums Leben. Die Straßen in den betroffenen Gebieten waren gesäumt von verlassenen Autos. Die enorme Intensität der Feuer beinflusste das lokale Wetter: Sogenannte Pyrokumulus-Wolken entstanden: Heiße Luft reisst Asche mit nach oben, dunkle Wolken entstehen - vergleichbar wie bei einem Gewittersturm.
     
    Der Ort Marysville, nordwestlich von Melbourne, wurde vom Feuer nahezu vollkommen zerstört, wobei zahlreiche Bewohner Schutz in einer Evakuierungsunterkunft in einem lokalen Park aufsuchen konnten. Von den Häusern der rund 1000 Einwohner blieben nur noch eine Hand voll übrig. Die nachfolgende Karte zeigt, wo in Victoria Menschenleben zu beklagen sind aufgrund der Brände. (Karte wird zur Verfügung gestellt durch Google Australien)
     
    Google Maps: Größere Kartenansicht
     
    vergleichbar ist das Ausmass dieser Brände lediglich mit zwei weiteren bränden in der jüngeren Geschichte:
    • 1871 Wisconsin (USA): Ca. 800 bis 1200 Menschen sterben bei einem Feuer auf 5000 Quadratkilometern Fläche.
    • Mai 1987 China: Ca. 200 Personen sterben in der Provinz Heilongjiang bei einem Feuer auf der Fläche von 10.000 Quadratkilometern.
    Spenden für den "2009 Victorian Bushfire Fund", die an Betroffene und Gemeinden gehen, welche von den Buschfeuern in Mitleidenschaft gezogen wurden, können über die Webseite des australischen Roten Kreuzes vorgenommen werden.
    Australian Red Cross
     
    Betroffen waren auch zahlreiche touristische relevante Regionen:
    • Yarra Valley (nordöstlich von Melbourne gelegen, hier sind v.a. die Regionen 90 min von Melbourne entfernt betroffen) - u.a. die Orte Marysville, Kinglake, St Andrews. Auf zahlreichen Weingütern brannten die Reben. Der Zoo in Healesville mußte evakuiert werden.
    • Gippsland (Südöstliches Victoria, hier sind v.a. die Regionen 120 min von Melbourne entfernt betroffen) mit Bunyip, Churchill und Morwell (oberhalb des Sydney Melbourne Coastal Drive). Im Bunyip-Nationalpark wurden Hunderte von Hektar Buschvegetation vernichtet. Am 9.2. wurde unter anderem der vielbesuchte Wilsons Promontory Nationalpark im Südosten Victorias geschlossen - eine Vorsichtsmaßnahme wegen eines größeren Feuers in der Nähe.
    • Victoria's High Country (Nordöstliches Victoria, hier sind v.a. die Regionen ca. 3 1/2 h von Melbourne entfernt betroffen) Umgebung von Beechworth, Bogong Village, Dargo. Von einem Besuch des Mount Buffalo Nationalparks im Nordosten des Bundesstaates wird wegen der Feuersituation derzeit abgeraten.
    • In der Goldstadt Bendigo zerstörte eine leichtfertig weggeworfene Zigaretten-Kippe allein 50 Häuser.
    • Auch in den Grampians brannten durch Blitzeinschlag vereinzelte Feuer, die allerdings längst nicht das verheerende Ausmaß haben wie die Feuer östlich von Melbourne.

    Nicht betroffen waren
    • Die Stadt Melbourne
    • Folgende Regionen: The Mornington Peninsula, Bellarine Peninsula, Pyrenees, Heathcote, Rutherglen, The Murray
2009/10 Mitte November 2009 kletterten vielerorts in Australien die Temperaturen über 40 Grad. In mehreren Bundestaaten brachen Buschfeuer aus. Betroffen waren New South Wales, Tasmanien, Victoria und South Australia. Ungewöhnlich war, dass bereits im November ein Mix aus extemer Hitze, Trockenheit und Wind die Buschfeuersaison starten liess. Die Behörden meldeten am 21.11.09 über hundert Feuer. In New South Wales wurde offenes Feuer, einschließlich Grillen, verboten. Auf Tasmanien wurden in der Stadt Dolphin Sands (nahe der Freycinet Halbinsel) Häuser durch Brände zerstört.

Erstmals neue Form der Katastrophenwarnung

Australien hatte sein Warnsystem nach den folgenschweren Bränden 2008/09 umgestellt: Am 17.11.2009 wurde erstmals eine neu gestaltete Warnung ausgerufen: Menschen in Gebieten mit akuter Brandgefahr werden damit aufgerufen, sich schon vor dem drohenden Ausbruch eines Feuers in Sicherheit zu bringen. Die Hausbesitzer können aber nicht gezwungen werden, ihre Häuser zu verlassen. Bis Mitte 2009 wurde es den Hausbesitzern überlassen, ob sie ihr Haus verlassen wollten oder es in Eigenregie gegen die Flammen schützen wollten.

2012/13 Im Jahr 2013 wüteten großen Buschfeuer ab 4. Januar auf Tasmanien: In der Stadt Donalley und in Conellys Marsh brannten mindestens 100 Wohnhäuser, eine Schule und einige Geschäfte nieder. Große Teil der Tasman Halbinsel mussten evakuiert werden.
2013/14 Mitte Oktober 2013 begann die Buschbrand-Saison 2013/14: In New South Wales brannten nach Angaben der Behörden die schlimmsten Feuer seit 10 Jahren. In Lake Munmorah (rund 100 km nördlich von Sydney) hatte ein 63-jähriger einen tödlichen Herzanfall beim Versuch sein Haus vor den Flammen zu retten. Innerhalb von 48 Stunden brannten um Sydney mindestens 80 Häuser ab und mehr als 30 wurden beschädigt. Schwerpunkt der Brände im Bundesstaat war die Region um Springfield in den Blue Mountains.


Prognosen



Laut dem nationalen Forschungsinstitut Csiro und der Meteorologischen Anstalt stehen dem Kontinent "gefährlich Jahrzehnte" bevor. Der Zeitraum der Buschfeuer, wie die im Sommer oft auftretenden Waldbrände in Australien genannt werden, werde in Zukunft früher beginnen und später enden, so die Forscher. Bereits 2007 habe es im Südosten des Kontinents deutlich mehr Tagen gegeben, an denen die Feuergefahr "extrem" gewesen sei. Bis zum Jahr 2020 werde die Zahl solcher Extremtage um bis zu 65 Prozent zunehmen. Wie groß die Gefahr tatsächlich werde, hänge von der Entwicklung des Klimawandels ab, so Experten des Instituts.

Seit 1990 ist die Durchschnittstemperatur in Australien um 0,9 Grad Celsius gestiegen. In Computerprognosen heißt es, 2030 werde die Temperatur 1 Grad über derjenigen von 1990 liegen. "In der Zukunft rechnen wir mit einem Anstieg des Ausstoßes von Treibhausgasen, was zu einer weiteren Erwärmung führen wird und damit in Bezug auf Südaustralien zu weiterer Trockenheit, die das Feuerrisiko verstärkt", sagte Kevin Hennessy, einer der bekanntesten Klimaforscher Australiens.


Ursachen



Lodernde Naturgewalten

Besonders heiße und trockene Tage mit Nordwinden bringen jedes Jahr für die Wälder des Südens von Australien - etwa südlich einer Linie von Perth über Adelaide bis Brisbane - akute Waldbandgefahren mit sich. Innerhalb weniger Stunden steigen durch trockene Wüstenwinde die Temperaturen in Sydney, Melbourne, Adelaide oder Perth von angenehmen Nachttemperaturen zwischen 15 und 20 C auf Werte nahe oder über 40 C. Wenn sich dieser Effekt an mehreren Tagen wiederholt und es zuvor unterdurchschnittlich wenig Niederschläge gab, steigt die Gefahr von Buschfeuern dramatisch.

Der australische Wald wird dominiert durch Eukalypten und Akazien. Insbesondere erstere haben einen hohen Anteil brennbarer ätherischer Öle in ihren Blättern. Das abgefallene Laub von Eukalypten braucht zirka 6 Jahre um zu kompostieren - das heisst, es steht wesentlich länger als "Zunder" auf dem Waldboden zur Verfügung. Abgefallene Rindenreste der Eukalypten sowie dürres Buschwerk bieten dem Feuer zusätzliche Nahrung. <

Die Feuer entzünden sich teilweise selbst (beispielsweise durch Blitzschlag) und werden von trocken-heissen Windböen in unterschiedliche Richtungen getrieben. Die Flammenwände eines solchen Feuers schlagen bis zu den Baumwipfeln empor, die teilweise rund 50 Meter hoch sind.
Wenn die Baumriesen der Wälder in Westaustralien oder Victoria betroffen sind, können diese auch noch höher werden. Dort stehen die höchsten Eukalypten - der Mountain Ash in Victoria ist mit rund 100 bis 110m Maximalhöhe der zweithöchste Baum der Erde nach den Sequoias. Nur wenig kleiner sind die Karris in den Wäldern von Südwestaustralien, die in ausgewachsenem Stadium rund 90 m erreichen können.

Das CSIRO Forestry and Forest Products, Canberra, hat im Jahre 2000 nachgewiesen, dass in einer Kombination aus Buschfeuer, starkem Wind und Gummibäumen Funken bis zu 25 Kilometer weit fliegen können.
Dazu wurde der Funkenflug in speziellen, zwölf Meter hohen Windtunneln simuliert. Die Blätter des Gummibaums erzielten im Vergleich den "Weitflug-Rekord". 1994 war in der Region Como-Jannali bei Sydney brennende Rinde von Eukalyptus-Bäumen über einen Kilometer weit durch die Luft getragen worden. Entscheidend ist beim Funkenflug, wie schnell die Rinde verbrennt. Mitunter geht sie erst Minuten nach Entzündung endgültig in Flammen auf. Zu diesem Zeitpunkt kann sie der Wind aber schon sehr weit weg getragen haben.

Ursache Plantagenwald?

Mit markanten Vorwürfen sieht sich die Holzindustrie konfrontiert. Immer mehr Land wird für Baumplantagen verwendet. Nach dem Plan der Industrie soll bis ins Jahr 2020 die Fläche von Plantagenholz um 80.000 Hektar pro Jahr steigen. Um die 3 Mio. Hektar Plantagenwälder sollen im Jahr 2020 in Australien stehen. Dabei hat die Industrie auch viele Flächen im Auge, die jetzt von Buschfeuren zerstört wurden. Der Konflikt um die kommerzielle Nutzung weiter Waldflächen wird besonders heftig in der Region Südwest-Australien geführt. Wissenschaftler des CSIRO unternehmen nun gezielte Studien, um die Brandgefahr in diesen Plantagenwälder korrekt einstufen zu können. Dort wachsen meist Kiefern und Eukalypten. Die Vermutung ist, dass grosse Plantagengebiete eine weitaus grössere Gefahr darstellen könnten als ein gut geführter Nationalpark. In Canberra und dem nordöstlichen Victoria wurden Tausende Hektar von Plantagenwäldern durch die diesjährigen Buschfeuer zerstört.

Zersiedlung

Die Australier lieben es im Busch zu wohnen. Um 1990 kämpften die Einwohner von Duffy (Victoria) vergeblich gegen den Bau von rund 1000 Häusern im Kiefernwald. Viele davon verbrannten Mitte Januar. Die Attraktivität der nordöstlichen Täler Victorias zeigt sich jedem Besucher auf Anhieb: Wunderschöne Blicke auf die Alpen wecken Begehrlichkeiten erholungsbedürftiger Städter auf Bauland mit Waldbestand. Ein ähnlicher Effekt ist in Katoomba in den Blue Mountains zu beobachten. Ein im Jahre 2002 gegründetes Bushfire Cooperative Research Centre sieht daher eine seinervordringlichsten Aufgaben in einer gezielten Raumentwicklung, die auch die Buschfeuergefahren adäquat berueckischtigt.
Irgendwie kommt uns das Mitteleuropäern doch ziemlich bekannt vor: Ferienhäuser in alpinen Lawinenstrichen sind genau so ein Problem wie Gewerbesiedlungen in potentiellen Hochwassergebieten.

Brandbekämpfung

In bergigem, wenig erschlossenem Gelände - wie beispielsweise den Blue Mountains - ist die Bekämpfung der Brandzellen besonders problematisch. Als "Held" der Feuerbekämpfung hat sich 2001 ein Hubschrauber erwiesen - ein "Erickson Air Crane", der große Wassermengen gezielt auf die Buschfeuer versprühen kann. Kritisch sind unterirdische Brände, die auch durch starken Regen nicht gelöscht werden können. Diese unterirdischen Brandherde werden mit Infrarotsensoren aufgespürt.

Alltägliche Feuer

Australien ist der trockenste Kontinent der Erde. In vielen Regionen haben sich die Tier- und Pflanzenwelt dem Rhythmus von Feuer und Dürren angepasst. So ist eine Reihe von Bäumen sehr gut in der Lage sich vor "normalen" Buschfeuern über ihre Rinde zu schützen.
  • Die Samenkapseln vieler Pflanzen öffnen sich erst in der Hitze eines Buschfeuers, erst danach erst kann der Samen keimen. Dies trifft beispielsweise auf den Grasbaum zu.
  • Versengte Eukalyptusbäume treiben bald wieder aus. Sie sehen dann aus wie grüne Staubwedel. Die Eukalyptenarten verfügen dabei über einen unterschiedlichen Grad an ätherischen Ölen. Der Mountain Ash produziert über die Trockenzeiten kräftig Samen, die in harten Kapseln lagern. Nach einem Brand öffnen sich diese verholzten Kapseln unter dem Einfluss von Hitze und Rauchgasen. Auf einem Hektar befinden sich Millionen Samen, die durch die Asche gleichzeitig eine neue Basis für die nächste Baumgeeration vorfinden.
  • Feuer gehören in Australien fast zum örtlichen "Way of Life". Schon Vorfahren der heutigen Aborigines legten Feuer, wenn sie grünes Gras wachsen lassen wollten - weil es jagbare Tiere anzog.
Im Norden von Australien gehören kleine Buschfeuer zum Alltag. Am Ende der Trockenzeit ziehen kleine Feuer über das Land, die das Unterholz abbrennen.

Umstrittene Vorbeugung

Das "Kontrollierte Abbrennen" ("prescribed burning") wird in Australien seit Jahren kontrovers diskutiert. Umweltschützer sind dagegen, Brandschutzexperten dafür. Letztere kritisieren, dass die australischen Behörden sich zu sehr der Meinung von Umweltschützern angeschlossen, und damit den Schutz von Millionen Hektar Buschland vernachlässigt hättenen. Umweltschützer wehren sich teilweise gegen kontrollierte Brände. Nach Meinung der Brandschutzexperten hätten die Flammen sich vor allem wegen der Restriktionen für das gezielte Abbrennen von Gestrüpp und Unterholz ausbreiten können. Die Kunst liegt in der Abwägung von Schutz des Eigentums und dem Schutz der Umwelt.

Mitursache Brandstiftung

Die australische Polizei nahm während der Feuerwelle im Dezember/Januar 2001/02 28 mutmaßliche Brandstifter fest - ein Grossteil der Feuerteufel ("Firebugs") ist zwischen neun und 18 Jahre alt. Sie zündeln mutmasslich aus Frust, Lust und Langeweile. Zuweilen gaben Überreste von Molotowcocktails in der Nähe des mutmasslichen Brandursprungs eindeutige Hinweise.

Mit der Frage nach den Ursachen beschäftigen sich die Psychologen und Psychiater. Auffällig viele Australier scheint das Feuer zu faszinieren. Dabei geht diese Faszination weit über den Reiz eines Barbecue-Feuers hinaus. Wie auch andernorts ziehen die gefährlichen, zerstörerischen Buschfeuer auch Schaulustige an die die Urgewalten live sehen wollen.

Brandstiftung hat in Australien viele Facetten, die zuweilen stark an südeuropäische Verhältnisse erinnern, wo ja in einigen Ländern Brandstiftung leider auch an der Tagesordnung steht.

  • Brände in Fabriken oder Schulen werden aus Rachgier, Auflehnung gegen die Autorität, Langeweile, Lust am Vandalismus oder banalem Versicherungsbetrug gelegt.
  • Australische Psychiater wollen angeblich wissen, dass Brandstiftungen Allmachtsphantasien unterstützen könnten und bei manchen Tätern sogar den "angenehmen Schauer" sexueller Befriedigung auslöse, wofür es an den Brandstellen sogar Beweise gebe.
  • In den 90er Jahren legte ein Feuerwehrmann selbst Waldbrände um als Held gefeiert zu werden, wenn er diese bekämpfte. Leider entdeckte er seine Brände etwas zu häufig auch selbst...
  • Eine besondere Kategorie sind schliesslich noch die Pyromanen - jene Personen mit einem krankhaften Trieb, Brände zu legen, der ausschliesslich unter medizinischer Behandlung bekämpft werden kann.
Jugendliche Brandstifter müssen in New South Wales die Opfer im Krankenhaus oder eine Station für Patienten mit schweren Verbrennungen besuchen und bei den Aufräumarbeiten nach einem Feuer helfen. Bis 2001 hatten sie gewöhnlich nur eine richterliche Verwarnung zu fürchten und wurden nach Hause geschickt. Erwachsene Brandstifter erwartet eine Haftstrafe bis zu 15 Jahren.

Tiere als Opfer

Mehrere tausende Tiere kamen in den Flammen 2001/02 um. Nach Angaben von Umweltschützern haben die Buschbrände der heimischen Pflanzen- und Tierwelt erheblichen Schaden zugefügt. Am schwersten ist der Koala betroffen. Sein Instinkt treibt ihn in die Baumwipfel. Dort kann er jedoch nur kleine Feuer im Unterholz überleben. Gegen die grossen Feuerwalzen ist er machtlos.
  • Insekten und Spinnen können einem Feuer mit hoher Intensität nicht entkommen und verbrennen, wenn sie sich nicht wie die Ameisen und Engerlinge eingraben.
  • Echidnas, Wombats und Reptilien überleben, weil sie sich in Gängen im Boden einbuddeln, während ein Feuer über sie hinweg fegt.
  • Kängurus und Vögel flüchten.
  • 1994 waren die Tiere beispielsweise in Port Macquarie ein Opfer der Flammen geworden. Die Neuansiedlung von Koalas nach Buschfeuern ist überaus problematisch. Koalas sind Feinschmecker. Selbst wenn es sich um die gleichen Eukalyptenarten handelt, merken die Koalas, dass es sich um einen anderen Boden handelt, auf dem diese Eukalypten stehen, und verschmähen die Kost. Wohl ganz so wie Riesling eben nicht gleich Riesling ist, was Weinkenner gerne bestätigen werden.
  • Im Jahr 2000 wurde durch einen Buschbrand Westaustraliens zweitgrösste Population von Quokkas bei Walpole (110 km W Albany) wahrscheinlich ausgerottet. Auch diese Quokkas können nicht so einfach ersetzt werden - zum Beispiel durch Quokkas, die auf Rottnest Island bei Perth leben. Im Bereich des Nornalup Inlet wächst ein giftiger Busch, der Vorbild für das "1080"-Gift ist. De facto ist die chemische Konsistenz des Pflanzengiftes identisch mit dem synthethischen Gift, dass zum Schutz einheimischer Tierarten in viele Regionen als Fallen für europäische Einwanderer wie den Fuchs ausgelegt wurde. Die Quokkas aus Walpole hatten gegenüber dem Gift dieser Pflanze eine Resistenz entwickelt, die die Quokkas von Rottnest Island nicht haben, da dort die Pflane unbekannst ist.
    Das "1080"-Gift wird in Australien unter anderem in Fuchsfallen verwandt. Im Südwesten Australiens soll es dem Schutz der dort lebenden Opossum-Population dienen. Kurioserweise wird das gleiche Gift in Neuseeland zur Ausrottung der aus Australien eingeführten Opossums verwandt. Diese nach Neuseeland eingeführte Opossumart stammt aus dem Osten Australien und hat keine Resistenz gegen das "1080"-Gift entwickelt.
  • 2001/02 zählen wiederum die Koalas zu den Hauptopfern. Nach Angaben von Wildhütern fielen Tausende Koalas den Bränden zum Opfer gefallen. Wegen ihres hohen Ölgehalts gehen Eukalyptusbäume, in denen die Tiere leben, schnell in Flammen auf - schneller, als die Koalas flüchten können.

Mittelbare Effekte

Auch wer nicht unmittelbar an der Feuerfront steht, bekommt über den Wind doch über Dutzende von Kilometern die Nebeneffekte eines Buschfeuers mit. In guter Erinnerung sind die Bilder eines rauchnebelverhangenen Opernhauses. Um die Jahreswende 2001/02 musste der Flugverkehr nach Sydney zeitweilig eingestellt werden, die Hauptverbindungsstrassen entlang es Pazifiks und zu den Blue Mountains waren immer wieder gesperrt. In Sydney wurde Smogalarm ausgelöst: Die Messwerte lagen über Tage hinweg jenseits der Messobergrenzen. Personen mit Atemwegserkrankungen, wie Asthmatiker, litten unter massiven Beschwerden.
Mtteilungen über aktuelle Strassensperrungen lassen sich über das Tour-Toolin AUSTRALIEN-INFO.DE abrufen.

Feuerwerk mit Feuerrand

Das Neujahrsfeuerwerk 2002 hatte besondere Begleiterscheinungen. Während Sydney von einem Feuergürtel umschlossen war, wurde das traditionelle und zweifellos äußerst beeindruckende Neujahrsfeuerwerk an der Hafenbrücke zelebriert. Spätestens seit dem Jahrtausendbeginn und den Olympischen Spielen hat dieses Ereignis aber auch eine Art Icon-Charakter, weshalb die Stadtväter von Sydney darauf auch nicht verzichten wollten. Nachdem rund um Sydney die Wälder brannten war aber die Durchführung dieses Spektakels keineswegs unumstritten. In den Zeitungen wurde dies am Neujahrsmorgen jedoch als "krachende Erlösung" gefeiert.

Für zusätzliche Hintergrundinformationen zur Ergänzung dieser Themenseite bedanken wir uns bei der Geologin Antje Ramrath, dem Geographen Matthes Ramrath (beide Denmark, Westaustralien) sowie Gary Muir (Walpole, Westaustralien). Eine Beschreibung zu der Heimatregion unserer "Informanten" finden Sie auf der Tourtipps-Seite von Albany / Denmark.


Links zur Buschfeuer-Situation



Für die Information während aktueller Buschfeuer-Phasen stehen zahlreiche Quellen zur Verfügung:

Lageberichte Recht zuverlässig sind die Bulletins der Feuerwehren
New South Wales Rural Fire Service
inklusive Kartenmaterial über aktuelle Buschfeuer-Gebiete

South Australia Country Fire Service
- Bushfire Update

Victorian County Fire Authority (CFA)
- Bushfire Update

Victoria FireMap Daten umgesetzt in recht kurze Kartendarstellung über Google Maps mit offiziellen Daten des CFA

Victorian County Fire Authority - Informationen zur Prävention auch in deutsch
 
Die regionalen Radiosender der Australian Broadcsating Corporation (ABC) und auch das Fernsehen dokumentieren die Lage vor Ort.
Radio
Weitere Medien
 
Aus E-Maps Service
Aktuelle Satellitenbilder von aktuelle Buschfeuer-Gebieten

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- Historie der Buschfeuer im Bundesstaat
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